Modelle zur Ansiedlung neuer Geschäfte

Wenn festgelegt wurde, welche Branchen einem Einkaufsgebiet fehlt, geht es darum Geschäfte aus den fehlenden Branchen anzusiedeln. Gerade in strukturell besonders benachteiligten Gebieten wird es vorkommen, dass Interessenten fehlen. Hier braucht es kreative Wege. Die lokalen Nahversorgungs-Initiativen können und müssen hier als Gründungsförderer auftreten. In einem z.B. auf 3 Jahre ausgelegten Förderungsmodell wird zunächst zu einem Gründungswettbewerb aufgerufen. Die Geschäftsmodelkle werden beurteilt und die Sieger auf 3 Jahre abnehmend gefördert. Das reicht von fachlicher Unterstützung bis zur finanziellen Förderung. Da diese neuen Gründungen aus der Liste der fehlenden Branchen kommen kann es auch zu keiner Konkurrenz mit bereits bestehenden Betrieben kommen.

Wichtig ist, dass alle entscheidungen unter Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung getroffen werden. Lokale Teilhabemodelle sind ein Kernpunkt moderner alternativer Wirtschaftskonzepten.

 

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Arbeitsplätze schaffen

Nahversorgung schafft Arbeitsplätze. Bei gleichem Umsatz schaffen kleine und mittlere Einkaufsstraßen mehr Arbeitsplätze als Einkaufszentren.
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