Nahversorgung ist Stadtbildpflege
Belebte Geschäftsstraßen, beleuchtete Schaufenster, Versorgung ums Eck, funktionierende lokale soziale Einheiten sind das Herz einer lebenswerten Stadt. Anonyme Wohnviertel, Straßen mit lauter finsteren Garageneinfahrten wünscht sich niemand. Der Motor dieser funktionierenden Stadt ist die Nahversorgung.
In großen Bereichen der Stadt müssen mehr und mehr Geschäftslokale in den historischen Erdgeschoßzonen Garageneinfahrten weichen. Die straßenzüge werden dadurch zu einer Aneinanderreihung von Garagentoren. Das Stadtbild verkommt zu einer reinen Verkehrsfläche.
Dieselben Gruppen, die Förderungen und Markteingriffe in der Landwirtschaft fordern und verteidigen, da die Bauern doch die Kulturlandschaft erhalten weigern sich Geld für Nahversorgung auszugeben oder die Gesetze des freien Markts auch nur in Frage zu stellen.