Nahversorgung braucht aktives Management

So wie jedes Einkaufszentrum lebt ein innerstädtisches Einkaufsgebiet vom Branchen-Mix. Hierbei sind 2 Varianten denkbar, eine Clusterbildung mit dem Fokus auf einer Branche, oder eine breite Streuung aller Branchen. Die öffentliche Hand kann durchaus steuernd in diesen Mix eingreifen. Wie unter den Modellen zur Leerstandsvermeidung und zur aktiven Ansiedlung erklärt werden diese lokalen Nahversorgungsinititativen zu wichtigen Gestaltern der Struktur.

Es obliegt diesen Initiativen unter aktiver Teilhabe der Bevölkerung zu entscheiden, wie die zur Verfügung stehenden Geschäftslokale vermietet werden bzw. welche neuen Geschäftsmodelle gefördert werden sollen. Im Sinne einer alternativen modernen Wirtschaftspolitik ist zunächst ein lokaler Konsens über Werte und Ziele herzustellen. aktives Management von lokalen Einkaufsgebieten braucht die demokratische Legitimation und Kontrolle.

Zur aktiven Gestaltung braucht es keinen Zugriff auf 100% aller Geschäftslokale. Es reicht vollkommen einen Teil im Sinne der Gesamtstrategie zu bespielen. Je besser die lokalen Strukturen funktionieren desto mehr können sich die Nahversorgungsinitiativen zurückziehen.

 

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Spekulationen bekämpfen

Es darf sich nicht mehr rentieren Geschäfte bewusst leer stehen zu lassen. Dafür ist die funktierende Nahversorgung zu wichtig. Ein Modell einer Leerstandsabgabe kann Abhilfe schaffen.
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