Finanzieller Ausgleich - Flächenverbrauchsabgabe

Nahversorgung schafft Mehrwert für die Bevölkerung während Einkaufszentren und Fachmarktzentren gesellschaftliche Kosten verursachen (siehe Nahversorgung schont das Budget, Nahversorgung ist Stadtbildpflege). Die Schieflage führt zu Verzerrungen und Marktversagen. Der Staat hat die Aufgabe für einen finanziellen Ausgleich zu sorgen und Chancengleichheit herzustellen.

Einkaufszentren und Fachmarktzentren sollen eine Flächenverbrauchsabgabe leisten. Je "verbrauchten" m2 ist ein gewisser Betrag zu leisten, der wiederum in die Initiativen zur Nahversorgungsföderung fließen muss. Derzeit gibt die Stadt Wien nur 3,5 Mio. € für die Nahversorgung und die Einkaufsstraßen aus. Derselbe Betrag fließt in jede einzelne Volksgarage, meistens sogar noch mehr. Eine Flächenverbrauchsabgabe könnte zum einen die verfügbaren Mittel um einiges Aufstocken uns zum anderen den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch "Speckgürtel-Projekte" und sonstige Einkaufszentren entsteht, ausgleichen.

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Arbeitsplätze schaffen

Nahversorgung schafft Arbeitsplätze. Bei gleichem Umsatz schaffen kleine und mittlere Einkaufsstraßen mehr Arbeitsplätze als Einkaufszentren.
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